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| Mobilfunk in Tunesien, Aufladekarten, Telefoncodes für Tunesien | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Es gibt in Tunesien sowohl "Postpaid" (Vertrag, Rechnung am Monatsende)- als auch "Prepaid" (Aufladung durch Guthaben) - Angebote für Mobiltelefone / Handys. Die Tarife weichen dabei nicht wesentlich von einander ab, sondern nur die möglichen Optionen (wie Rechnungsstellung, Mehrfachkarten, etc.). Die Postpaid-Angebote sind allerdings fast ausschließlich Unternehmen vorbehalten. Auf dieser Seite werden daher nur die Prepaid-Angebote behandelt.
Tunesische SIM-Karten (dort "Puce" genannt) der drei Mobilfunkanbieter "Tunisiana", "Orange" und "TunisieTelecom" sind auch für Ausländer völlig problemlos zu bekommen. Man benötigt hierzu lediglich seinen Reisepass, der dann vom Verkäufer photokopiert wird (oder bringt gleich eine Kopie mit, die dann vom Verkäufer zu den Akten genommen wird). Eine tunesische SIM-Karte kostet derzeit 5 tunesische Dinar (TND), oftmals wird die Karte nicht einzeln, sondern als Teil eines "Starter-Paketes" verkauft, das dann auch gleich noch Guthaben, einige Freiminuten oder Frei-SMs enthält und etwa 20 TND kostet. In den großen Flughäfen in Tunesien betreiben die Anbieter auch eigene Agenturen/Shops, so daß man sich sogar bereits bei der Einreise gleich eine Karte kaufen kann. Diese Karten funktionieren übrigens auch in Deutschland, wenn man sie in Tunesien für das "Roaming" in anderen Ländern freischalten läßt (kostenlos). Zum telefonieren benutzen sollte man die Karten dann allerdings nicht (denn ebenso wie bei deutschen Karten in Tunesien, sind auch bei tunesischen Karten in Deutschland die "Roaming" - Kosten immens, so kostet bei TUNISIANA der Empfang eines Anrufes 500 Millimes pro Minute und ein Anruf von Deutschland nach Tunesien 2500 Millimes pro Minute). |
Allerdings gibt es
drei Gründe, aus denen es sinnvoll ist, eine
tunesische Karte in Deutschland zu betreiben: Zum einen natürlich den, daß ein potentieller tunesischer Anrufer nicht weiß (oder wissen muß), wo sich der Angerufene gerade befindet, bzw. man einem tunesischen Gesprächspartner nicht seine deutsche Nummer geben möchte. Zum anderen kostet eine Kurznachricht (SM) von Tunesien an eine tunesische Nummer, selbst wenn diese sich im Ausland befindet, nur 0,050 TND (also etwa 3 Cent). Dasselbe gilt auch für SMs nach Tunesien, zumindest für "Tunisiana"-Kartenbesitzer mit Internetanschluß, und das weltweit, (siehe: SMs in und nach Tunesien). Und schließlich kann man als Angerufener in Deutschland dann sehen, wer angerufen hat, ohne daß der tunesische Anrufer dazu eine internationale Nummer wählen müßte (wozu sein Telefonguthaben vielleicht nicht mehr ausreicht). Der Angerufene kann dann, falls er zurückrufen will, eine günstige Rückrufmöglichkeit wählen (z.B.: Call-By-Call, Skype, etc. - oder das Pauschalpreis-Angebot von KLEEMA für Anrufe nach Tunesien), die womöglich weniger kostet, als ein Anruf von Tunesien aus gekostet hätte. Dies klappt übrigens auch dann, wenn man die tunesische Telefonkarte gar nicht ununterbrochen ins Telefon eingelegt hat, denn für die Dauer von mindestens 24-36 Stunden werden "verpaßte Anrufe" auf eine ausgeschaltete Nummer angezeigt (durch eine kostenlose SM-Benachrichtigung sobald man sich wieder im Netz anmeldet). Im Unterschied zu Deutschland muß der Anrufer also nicht auf einen Anrufbeantworter sprechen, sondern es reicht bereits, daß er die Nummer nur angewählt hat, um seinen Anruf zu registrieren. |
Aufladekarten (cartes de recharge) zum Aufladen von Telefonen gibt es in Tunesien bald an jeder Straßenecke. Geschäfte, die diese Karten verkaufen, werben meist mit "Cartes GSM" oder "Recharge GSM". Auf diesen Karten rubbelt man eine Codenummer frei und tippt diese dann auf dem Telefon ein; das Guthaben steht danach sofort zur Verfügung. Guthabenkarten gibt es jeweils zu 2(3), 5, 10, 25(30), und 50 TND. Zu diesem Preis hinzu kommt dann noch eine Verkaufstaxe in Höhe von 0,300 TND pro angefangene 5 TND Verkaufspreis. Zunehmend ist es auch möglich, das Guthaben elektronisch (kartenfrei) vom Verkäufer aufladen zu lassen, hier liegt dann der Aufladebetrag zwischen 500 Millimes und 200 Dinar. Anders, als in fast allen Ländern Europas, ist in Tunesien die Übertragung von Guthaben auch von einem Telefon auf ein anders möglich. Dies kann jedoch nur innerhalb des desselben Netzes (also von Tunisiana zu Tunisiana, von TunisieTelecom zu TunisieTelecom und von Orange zu Orange) geschehen und ist auf Kleinbeträge zwischen 500 Millimes und 10 Dinar begrenzt. Neuerdings ist es auch möglich, Rechnungen per Mobiltelefon zu bezahlen (derzeit meist Gas- und Wasserrechnung, etc.). Ist auf einem Telefon kein Guthaben mehr vorhanden, so kann trotzdem noch eine limitierte Anzahl von "Anrufbitten" versendet werden, wobei der Gesprächspartner dann eine SM mit dem Text für "Rufe mich an" erhält. Beides sind Services (die es auch in vielen anderen arabischen und afrikanischen Ländern gibt), an denen sich europäische Anbieter ein gutes Beispiel nehmen könnten. Für tunesische SIM-Karten können in Deutschland keine Guthabenkarten gekauft werden - es bleiben also nur die Möglichkeiten, Aufladekarten aus Tunesien mitzubringen, oder sich von dort von einem Bekannten Guthaben übertragen zu lassen (falls man keinen Bekannten dort hat, kann man auch das Angebot zur Telefonkarten - Aufladung für tunesische SIM-Karten des Tunesien-Service nutzen). |
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Hier befinden sich Übersichten über die Mobilfunk-Prepaid-Tarife bei TunisieTelecom und die Mobilfunk-Prepaid-Tarife bei Tunisiana.
Wichtige
Telefoncodes für Sonderfunktionen:
Hier finden sich
zwar veraltete,
aber dennoch vielfach hilfreiche,
Übersetzungen von "Bedienungsanleitungen"
für die Mobiltelefonie bei TunisieTelecom und Mobiltelefonie bei Tunisiana. |
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